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Harry und Hartl - eine bayerische Erfolgsstory

„Nein, ich bin nicht der aus dem Film. Ich bin echt“, Harald Peter schmunzelt. Das muss er immer, wenn er erzählt, wie es zur Herstellung der Dirty-Harry-BBQSauce von Münchner Kindl kam. Und warum dieses „Dirty Harry“-Label mit seinem Spitznamen ein echtes ist. Noch heute ist das eine große Sache für den gebürtigen Münchner, der in den 70er-Jahren zwischen Ranches und BBQ-Parties als Autor und Art Director in den USA Karriere machte, unter anderem mit dem Buch über „Kansas City“. Einer Hommage an eine Stadt, in der Fire Food und das Anrühren von BBQ-Saucen so selbstverständlich sind, wie der süße Senf zur Weißwurst gehört. Oder die berühmte Luft und Liebe zum Leben.



Das Schicksal im Reiseflascherl!


Auch ihn packte irgendwann diese „BBQ-Mania“, wie er sagt. Harald Peter war in Kansas bekannt als der Deutsche mit der schmutzigen Saucen-Schürze: als der „Dirty Harry“, der den amerikanischen BBQ-Traum als Münchner Kindl verinnerlichte und ständig rauchige Home-made- Saucen mixte. Es war ein gutes Leben „da drüben“. Aber sein Bayern konnte er nie vergessen. Das musste auch ein Dirty Harry zugeben. Jahre später kam er zurück. Er zog nach Freising und war wieder „dahoam“ auf seinem Viktualienmarkt. Jedes Mal zog es ihn dahin, wenn er in München war. Der Ort vereinte, was er woanders nicht fand: ein Gefühl von Heimat. Nur eins war anders – Harald Peter trug seit der „Kansas-Ära“ ein Reise-Flascherl seiner BBQ-Sauce bei sich. Stets griffbereit musste sie sein, in der Jackentasche. Damit er jedes Essen würzen konnte, wie er wollte. Diese Eigenheit sollte schicksalhaft werden ...



Ein Münchner „Geschmacks-Seller“


„Das Leben ist schon manchmal verrückt.“ Der riesige Erfolg der „Dirty-Harry-BBQ-Sauce“ ist Theo Hartl noch heute ein kleines Rätsel, so irgendwie. Der Senior-Chef der Münchner-Kindl-Manufaktur muss lächeln, wenn er zurückdenkt: „Als Dirk Vangerow vor zwei Jahren plötzlich mit Harald Peter vor mir an unserem Senfladen auf dem Viktualienmarkt stand, hätte ich nie geahnt, dass wir mal gemeinsame Sache machen. Nicht im Traum. Und, dass dann auch noch eine BBQ-Sauce aus unserem Biolandbetrieb dabei herauskommt, die in den USA auf Anhieb bei der BBQ-Weltmeisterschaft in Kansas den ersten Platz abräumt, ist schon Wahnsinn. Zumal auf dem Viktualienmarkt auch unsere Firmengeschichte ihren Lauf nahm, vor fast 100 Jahren.“

Als Redakteur des „Foodhunter“- Magazins kennt Dirk Vangerow alle beide: „den Hartl“ und „den Dirty Harry“, zwei unverbesserliche Geschmacks-Idealisten. Immer auf der Suche nach dem perfekten Genuss. Er hatte schon länger „so ein Feeling“, dass die zwei einander begegnen sollten. Und der BBQ-Funke sprang über: Theo Hartl kostete von der „Reise-Sauce“, nahm die Probe mit – und entwickelte mit seinem Aromaspezialisten Eberhard König draußen in der Kreativ-Küche der Münchner-Kindl-Manufaktur die erste Dirty-Harry-BBQ-Sauce in 100% Münchner-Kindl Bioland-Qualität! Ihr Geschmack wurde ein Bestseller und zwei weitere Dirty-Harry-Sorten gingen in Serie. Theo Hartl schwört: „So einen Hit kann man nicht planen. Den macht das Schicksal.“ „Und so eine weltbeste BBQ-Sauce“, lacht Dirty Harry auf, „machen nur zwei Bayern“.