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Besuch auf dem Senffeld | Projekt #senfbiene

Veröffentlicht am Mo,
03. Jun 2019

Endlich ist es Zeit für unser Projekt #senfbiene. Wir haben Markus Pscheidl bei Kramerbräu besucht und waren dann mit dem Bienenhof Pausch auf dem Feld von Benedikt Burghard, wo der Senf wächst, um gemeinsam für die Bienenkästen den optimalen Standort am Acker zu finden.

Die letzten Vorbereitungen für das Projekt Senfbiene

Nachdem wir letzten Monat unser Projekt Senfbiene vorgestellt haben, geben wir dir heute einen Einblick über das Treffen mit allen Kooperationspartnern und von unserem ersten Besuch am Feld und beim Bienenhof Pausch Ende Mai.

Morgens machen wir uns auf den Weg nach Pfaffenhofen an der Ilm und fahren zu Kramerbräu Saaten und Öle GmbH. Dort treffen wir uns mit Markus Pscheidl von Kramerbräu, Helga und Albrecht Pausch vom Bienenhof Pausch und mit dem Landwirt Benedikt Burghard. Die letzten Züge des Projekts, gemeinsame Termine, das Aussehen unserer Infotafel, wo wir sie aufstellen und wie wir das Projekt medial begleiten, werden gemeinsam besprochen.

Der erste Besuch auf dem Senffeld

Der Senf wurde Ende April ausgesät. Aufgrund der Trockenheit im April ist der Senf nur wenig gewachsen. Manche Landwirte hatten im April und Mai bereits Befürchtungen, dass die Ernte aufgrund der Trockenheit schlecht ausfallen würde. Wie sich das Klima auf das Wachstum und den Ertrag auswirken wird, bleibt abzuwarten. Der Regen im Mai trägt nun wesentlich zum Wachstum der Pflanzen bei.

In wenigen Wochen wird der Senf blühen. Kurz vorher werden Helga und Albrecht Pausch die Bienenkästen direkt am Feld aufstellen. In der Nähe ist ein kleiner Teich, sodass auch die Wasserversorgung der Bienenvölker gedeckt ist.

Wenn der Senf blüht, finden die Bienen direkt vor ihren Kästen Nahrung und bestäuben dabei die Blüten. Die Senfpflanze ist auf die Bestäubungsleistung der Bienen und Insekten angewiesen. Albrecht Pausch erklärt, dass durch das gezielte Aufstellen von Bienenkästen am Feld die Bienen für das gleichmäßige Abblühen sorgen. „Nachher sind die Landwirte begeistert, weil der Ertrag steigt!“, berichtet Pausch. Im Ortsvergleich sei der Ertrag genial, sodass ein solches Projekt, wie wir es mit den Bienen nun anstreben, ein Multiplikator für andere sein kann. Als weiterer positiver Nebeneffekt sei zu vermerken, dass die Biene bei der Bekämpfung von Schädlingen nützlich ist, vor allem da in der Biolandwirtschaft nicht gegen Schädlinge gespritzt wird. Während der Blüte sinkt der Schädlingsbefall dank der Biene, da sie beispielsweise den Rapsglanzkäfer durch ihr Gewicht auf der Pflanze aus der Blüte schüttelt, fügt Helga Pausch hinzu.

Gute Nachbarn: Senf und Sonnenblume

Benedikt Burghard, der Landwirt, der das Feld bestellt, führt uns weiter hoch. Denn angrenzend an die Senfpflanzen wachsen Sonnenblumen. Das daraus herstellte Sonnenblumenöl benötigen wir für die Herstellung unserer beliebten Mayonnaise. Auch die blühenden Sonnenblumen werden die Bienen anfliegen.

Besichtigung des Bienenhof Pausch

„Die Honigbiene hat eine Lobby hinter sich: den Imker. Sie ist der Platzhalter für die Wildbienen, deren Erhalt ebenso wichtig ist.“, so Pausch. Sie laden uns nach dem Senffeldbesuch ein, den Bienenhof zu besichtigen. In Scheyern steht das schöne Gebäude mit exklusivem Werksverkauf. Helga Pausch ist Imkermeisterin und kümmert sich um die 230 Bienenvölker. Albrecht Pausch folgt hier auch seiner Passion für die Destillerie, den Essig und die Fruchtweinherstellung. 

Vielen Dank für diesen schönen Tag bei euch bei Kramerbräu, auf dem Feld und beim Bienenhof!

Verfolge unser gemeinsames Projekt in den sozialen Medien:

Die Senfbienen sind also in besten Händen und können sich schon sehr bald an den tollen gelben Blüten erfreuen!

In den kommenden Wochen werden wir regelmäßig von dem Projekt Senfbiene berichten.

Wenn Sie das Projekt verfolgen möchten, laden wir Sie ein uns auf Facebook oder Instagram zu folgen. Die Inhalte zu dem Projekt finden Sie unter dem Hashtag #senfbiene.

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