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Bienenprojekt von Münchner Kindl Senf

Veröffentlicht am Mo,
20. Mai 2019

Summende Bienen, zwitschernde Vögel und die bunte Pflanzenpalette fehlen auf Äckern, da das verwendete Saatgut zumeist nur einseitig ist und von wenigen Unternehmen dominiert wird. Darum setzt sich Münchner Kindl Senf verstärkt für Artenvielfalt ein. 

Münchner Kindl Senf setzt sich ein für den Erhalt der Artenvielfalt

Selbstverständlich kaufen wir aufgrund unserer Verantwortung als ökologischer Lebensmittelhersteller ohnehin Rohstoffe aus der Region ein, die die Vielfalt im Saatgut unterstützen, um daraus innovative Produkte herzustellen. Wir sind ein Bioland zertifizierter Betrieb. 100% Bio, so regional wie möglich. Das ist der Leitsatz, nach dem hier jeder Senf und jede Feinkost von Hand kreiert werden. Mit Transparenz und Umweltbewusstsein vom Feld bis ins Glas. So macht beispielsweise auf den Dächern unserer Manufaktur die Sonne den Strom und die Rohstoffe stammen meist aus regionalen Partnerbetrieben, ganz ohne lange Transportwege.

Die für die Herstellung benötigten Senfkörner bekommen wir von Kramerbräu Senfsaaten und Öle GmbH. Auf den Feldern des Landwirts Benedikt Burghard in Pfaffenhofen wachsen die Senfkörner. Dort werden heuer vom Bienenhof Pausch Bienenkästen aufgestellt und betreut. Die Senfpflanze auf die Bestäubungsleistung der Bienen angewiesen und sie trägt für den Erhalt der Artenvielfalt bei.

Insektensterben bedroht Lebensgrundlagen

Ohne Bienen und andere Insekten wird unser Ökosystem zusammenbrechen. Untersuchungen zeigen, dass durch das Verschwinden der Insekten bereits auch die Vogelarten stark zurückgehen. Auch Igel, Spinnen, Fledermäuse und unzählige Tiere, die Insekten jagen, werden bei der aktuellen Entwicklung verhungern. Viele Pflanzen würden nicht mehr bestäubt werden, könnten sich nicht mehr vermehren und würden aussterben. Auch der Mensch braucht Bienen, um die Nutzpflanzen zu bestäuben, von denen er sich ernährt. Gerade der drastische Rückgang der Artenvielfalt bei den Insekten, insbesondere den Bienen und Schmetterlingen, ist durch Untersuchungen eindeutig nachgewiesen. Ursächlich hierfür sind der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie die strukturelle Verarmung der Landschaft. Jede verlorene Art und jeder gestörte Lebensraum ist nicht nur ein Verlust an Stabilität des natürlichen Lebensgefüges, sondern auch ein Verlust an Schönheit der bayerischen Heimat und eine Beeinträchtigung der Lebensqualität der Menschen.

Aber es gibt Grund zum Optimismus: Noch können wir die Bedingungen verbessern und unsere Heimat und Lebensqualität erhalten.

Honigbiene im Senfanbau

Durch unser Bienenprojekt wirken wir dieser schädlichen Entwicklung aktiv entgegen: Senf hat im Unterschied zu Raps keine Nektarien. Es gibt also keinen Senfhonig. Die Senfpflanze bietet mit ihren Pollen aber eine hervorragende Eiweißversorgung für Bienen. Besonders wichtig ist das für Bienen, da Senf nach der Rapsblüte blüht, wenn für Bienen weniger Nahrung zur Verfügung steht. Durch Bienenbestäubung kann der Ertrag bei Senf bis zu 30% gesteigert werden. Der Landwirt profitiert außerdem von einer gleichmäßigeren Reife durch schnelles Abblühen. Wir erhalten dadurch Senf, der gesunde Bienenvölker ernährt hat und die regionale Bio-Landwirtschaft stärkt.

Verfolgen Sie das Projekt Senfbiene in den sozialen Medien!

In den kommenden Wochen werden wir regelmäßig von dem Projekt Senfbiene berichten.

Wenn Sie das Projekt verfolgen möchten, laden wir Sie ein uns auf Facebook oder Instagram zu folgen. Die Inhalte zu dem Projekt finden Sie unter dem Hashtag #senfbiene

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